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Kurz gesagt…

Hallo liebe Blog-Verfolger,

ein kurzes Lebenszeichen meinerseits. Im Dezember habe ich angefangen, auf 400 €-Basis zu jobben und jetzt im Januar geht es gerade richtig rund. Statt drei Mal die Woche, habe ich die vergangene Woche 5 Mal gearbeitet und nächste wird es genauso sein. Für mich ist es eine gigantische Umstellung von Vollzeit-Hausfrau auf Teilzeit-Job plus Haushalt und Kind. Ich vermute, es dauert noch eine Weile, bis ich mich neu organisiert und an den neuen Tagesrhythmus gewöhnt habe. Daher ist es auch derart still in meinem Blog. Im Februar wird es aber wohl etwas ruhiger, sprich, ich arbeite nicht ganz so viel, so dass ich dann auch endlich die Zeit finde, mich um meine Hobbys zu kümmern. Hier aber der bisherige Januar mal in Kürze:

In Sachen Bücher-Neuzugänge gibt es für Januar bereits sechs zu vermelden:

Sand, George Nanon
Hislop, Victoria Insel der Vergessenen
Hawthorne, Nathaniel Der scharlachrote Buchstabe
Cox, Michael In der Mitte der Nacht
Zinßmeister, Deana Das Hexenmal
Gemmell, David Der Silberne Bogen

Gelesen habe ich diesen Monat noch nicht sehr viel:

Gortner, Christopher W. Die Tränen der Königin
Sand, George Nanon

Dann musste mein Auto in die Werkstatt, da sich das alte Bremsenproblem wieder eingestellt hatte. Leider musste es dieses Mal richtig repariert und Ersatzteile ausgetauscht werden, so dass es ein recht teurer Spaß wurde und mein Gewinn von Hitmeister in die Reparatur floss. Also war ich nicht beim Friseur und habe auch keine neue Kaffeemaschine.

Wer hier auf neue Photos wartet, muss sich noch ein wenig gedulden, da ich seit unserem München-Urlaub meine neue Digi-Cam nicht einmal mehr in der Hand hatte. Naja, das Wetter war auch nicht gerade geeignet…

Mehr erwähnenswertes ist nicht passiert, uns geht es gut und ich hoffe sehr, Euch auch!


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Nachgereicht: Urlaub in München

Nach Weihnachten sind wir für eine Woche nach München zu meinen Schwiegereltern gefahren. Ich habe es endlich geschafft, dazu Bilder in die Galerie zu stellen und die schönsten gibt es auch noch in diesem Beitrag. Zu Weihnachten habe ich eine neue Digi-Cam bekommen, die Samsung PL60, mit der ich in München fleissig geübt habe. Sie hat gegenüber meiner alten Sony-Cam einige Vorzüge, aber auch kleine Nachteile. Noch sind nicht alle Bilder zufriedenstellend, aber ich arbeite daran und hoffe, irgendwann mit ihr richtig umgehen zu können. Überarbeitet sind die Bilder mit PhotoImpact X3, das ich ebenfalls zu Weihnachten bekommen habe.

Mehr Bilder in der München-Photo-Galerie


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[Rezension] Pergamentum – Heike Koschyk

Verlag: Rütten & Loening | Leseprobe
ISBN: 978-3-352-00772-9
Seiten: 426
Ausgabe: gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ET: 08.2009
Preis: € 19,95

Eine junge Frau kämpft gegen einen teuflischen Feind. Sie muss einen Mörder finden, um das Erbe Hildegards von Bingen zu bewahren – und den Untergang der ganzen Christenheit zu verhindern. An einem Abend im Jahr 1188 klopft ein Mönch, ausgemergelt und mit fratzenhafter Miene, an die Pforte des Klosters Eibingen. Die Nonnen glauben, der Antichrist sei gekommen. Doch es ist Bruder Adalbert, früher ein gern gesehener Gast bei der seligen Hildegard von Bingen. Am nächsten Morgen liegt der Mönch tot im Skriptorium, in der Hand ein rätselhaftes Pergament. Gegen ihren Willen soll die Adelige Elysa als zukünftige Novizin den Mord aufklären. Als sie das Kloster erreicht, brennt die Kirche und eine Nonne wird tot aufgefunden. Der einzige Hinweis ist das Pergament, auf dem Worte in der Geheimsprache Hildegards abgefasst sind. Bald ahnt Elysa, dass es nicht nur um einen Kampf zwischen Gut und Böse, sondern um das Überleben der gesamten christlichen Welt geht…

Meine Meinung

Hildegard von Bingen ist für mich nur ein vager Begriff, und ich muss offen gestehen, viel weiß ich nicht über diese berühmte Äbtissin und Visionärin. Von daher hat es mich wirklich sehr gereizt, einen Roman zu lesen, der sich mit ihr befasst. Meine Wahl fiel auf „Pergamentum“ von Heike Koschyk. Auch wenn sich dieser Roman nicht direkt mit dem Leben Hildegards beschäftigt, sondern mit einem Geheimnis, das sie geschaffen hat und nach ihrem Tod aufgedeckt werden soll, bekommt man, wenn auch einen recht kleinen, so doch guten ersten Eindruck von dieser historischen Persönlichkeit.

Elysa von Bergheim ist auf dem Weg zur heimatlichen Burg, um ihren Bruder als Statthalterin zu vertreten. Begleitet wird sie von dem Kanonikus Clemens von Hagen, der etwas ganz anderes im Sinn hat, als Elysa zu ihrem Bruder zu bringen. In dem von Hildegard von Bingen gegründeten Filialkloster in Eibingen geschehen teuflische Dinge; Morde geschehen und Brände brechen aus. Und das ausgerechnet, während man die Heiligsprechung Hildegards anstrebt. Clemens von Hagen möchte den Geschehnissen auf den Grund gehen und verhindern, dass die Ereignisse an die Öffentlichkeit kommen, die eine Heiligsprechung unmöglich machen würden. Da er sich nicht frei im Nonnenkloster bewegen kann, schleust er die kluge Elysa als Anwärterin ein. Sie soll nun den mysteriösen Morden und Ereignissen nachgehen, während er selbst einer ganz anderen Spur folgt. Denn er weiß mehr, als er zu wissen vorgibt…

Der Einstieg in „Pergamentum“ fiel mir äußerst leicht, der Schreibstil ist flüssig und recht angenehm zu lesen, auch wenn mir, vor allem zu Beginn, die Logik im Verhalten der Protagonisten fehlte. Der Aufbau gefiel mir wirklich gut, da sich die Kapitel, in denen Elysa ermittelt, mit denen abwechseln, in denen Clemens von Hagen seiner Spur nachgeht. Dadurch kommt eine beständige Spannung zustande, die bis zum großen Finale nicht abreist. Sprachlich fühlte ich mich rundherum wohl, da die Autorin äußerst bemüht war, auf zu moderne Begriffe zu verzichten.

Schon nach den ersten Seiten wird deutlich, dass es sich bei diesem Roman um einen historischen Krimi handelt und obwohl ich eher wenig Krimis, und wenn dann ausschließlich historische, lese, hat mit der Roman unheimlich viel Spaß gemacht und bis zum Ende tappte ich im Dunkeln, wer in welcher Art und Weise hinter den verschiedensten Ereignissen steckt. Einfachere Zusammenhänge haben sich mir hingegen deutlich schneller erschlossen, als den Protagonisten, was ich ein wenig schade finde. Gerade weil Elysa als äußerst klug und logisch dargestellt wird, hätte ich mir gewünscht, dass sie die richtigen Schlüsse ebenso schnell wie der Leser zieht.
Über Hildegards Leben erfährt man leider recht wenig, oft recht bruchstückhaft, insgesamt aber verständlich, da alles Wesentliche für die Handlung seinen Platz im Roman gefunden hat. Da dieser Roman nicht das Ziel verfolgt, Hildegard von Bingen dem Leser näher zu bringen, bekommt man zwar kein Gesamtbild dieser berühmten Äbtissin und Visionärin, so doch einen interessanten Eindruck, der die Neugier weckt und dazu anregt, mehr über sie zu lesen.
Die Handlung fand ich großartig und äußerst spannend erzählt. Es gibt keine Längen und der Roman ist am Ende in sich schlüssig und ohne offene Fragen. Ich habe das Buch zum Schluss sehr zufrieden zurück ins Regal gestellt. Allerdings hat das Religiöse einen sehr hohen Stellenwert und so wurden – für mich persönlich – zu viele Bibelzitate und Zitate der Hildegard von Bingen in den Dialogen untergebracht. Ich muss gestehen, es gab den ein oder anderen Dialog, dem ich nicht konzentriert folgen konnte. Vor allem wenn Clemens von Hagen sich auf religiöse Dispute einlässt, habe ich mich dabei ertappt, dass ich diese Ausführungen nur noch überflog. Äußerst interessant fand ich hingegen die Darstellung der verschiedenen Blickwinkel auf die Ereignisse im Nonnenkloster. So trifft der Leser während der Aufklärung der Morde und Brände auf Scholastiker, Fanatiker, Exorzisten und abergläubische Nonnen, was neben großer Spannung auch eine Menge Abwechslung in die Handlung bringt.

Die Figuren haben mich allesamt überzeugt. Nicht nur von Elysa war ich hingerissen, sondern auch von einigen Nonnen, die ebenso wie die Protagonistin unglaublichen Facettenreichtum aufweisen und mich begeistern konnten. Clemens von Hagen, ein intelligenter und äußerst liebenswerter Mann der Kirche, hat mich fasziniert, und ich habe es genossen, ihn auf seinem Abenteuer zu begleiten. Ich konnte mit den Figuren wunderbar mitfiebern, mit ihnen leiden, mich mit ihnen freuen und habe eine sehr enge Beziehung zu einigen Charakteren aufbauen können, so dass ich auch äußerst emotional an der Handlung teilgenommen habe. Heike Koschyk hat Figuren geschaffen, die nicht nur restlos überzeugen können, sondern im Gedächtnis des Lesers haften bleiben und eine große Anziehungskraft auf den Leser ausüben.

Für die Leser, die sich nicht mit der deutschen Geschichte auskennen, fehl in meinen Augen ein Glossar, da sich die Autorin auch auf Ereignisse bezieht, die in der Vergangenheit liegen und damit nicht weiter in der Handlung erläutert werden. Ebenso haben zahlreiche Fachbegriffe aus dem Klosterleben und der Geschichte ohne weitere Erklärung Eingang in den Roman gefunden. Und auch die Geheimsprache der Hildegard von Bingen, die „Lingua Ignota“, hätte durchaus ein Glossar verdient, um dem Leser einen besseren Eindruck davon zu verschaffen. Ich kam zwar auch ohne Glossar sehr gut zurecht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Leser darüber etwas verzweifelt und erstmal Sekundärliteratur oder das Internet bemühen muss. Dass es eine Karte der Region gibt, in der Clemens von Hagen seiner Spur folgt, fand ich eine schöne Idee, auch wenn ich sie kaum bemüht habe. Das Nachwort der Autorin hingegen ist äußerst nützlich und aufschlussreich, da man als Leser erfährt, welcher Antrieb hinter dem Roman stand, was Fiktion und was historisch verbürgt ist.

Fazit

Insgesamt konnte mich „Pergamentum“ bis auf ein paar Kleinigkeiten, die meinem persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen haben, rundherum überzeugen. Ich hatte kurzweilige und spannende Lesestunden, bin auf Figuren getroffen, die mich faszinieren und begeistern konnten. Ich möchte diesen Roman jedem Freund historischer Kriminalromane wärmstens empfehlen. Heike Koschyk ist durch „Pergamentum“ für mich ein Name geworden, den man sich merken sollte.

Meine Bewertung

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.


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[Hitmeister-Gewinnspiel] Ich habe gewonnen

Vielleicht hat ja auch jemand von Euch am Hitmeister-Gewinnspiel teilgenommen, oder der ein oder andere erinnert sich an meinen Beitrag dazu aus November 2009. Es ging darum, eines seiner Lieblingsbücher zu rezensieren und den Beitrags-Link – via Trackback oder Kommentar – Hitmeister zukommen zu lassen.

Nun, ich hatte schon kaum mehr daran gedacht (ich gewinne eigentlich so gut wie nie), als ich am 04.01.2010 eine Email bekam, in der es hieß, ich hätte den ersten Preis – wahlweise einen Ipod Touch oder  250 €uro in bar – gewonnen. Natürlich war ich erst etwas misstrauisch und habe die Mail auf Herz und Nieren geprüft, zumal ich mich für das Bargeld entscheiden wollte und Kontodaten gibt man ja nicht so einfach raus. Aber, die Mail hielt meiner Prüfung stand und heute war das Geld tatsächlich auf meinem Konto. Jetzt kann ich mich auch riesig über meinen Gewinn freuen! *Jubel!*

So viel habe ich bisher noch nie gewonnen und ich finde, so kann es 2010 gerne weitergehen…


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